Taschengeld sparen 

Kinder sparen
Kinder sparen

Unsere Kinder lieben sie, die großartigen Kleinigkeiten, welche sich mit Geld erfüllen lassen.

 

Im Märchen und Sagen vermitteln die Taler oft Reichtum und Macht, aber auch moralische Verächtlichkeit. Wie unsere Kinder mit dem Mysterium Geld umgehen steht in Abhängigkeit von bestimmten Wertvorstellungen, die sich schon im frühen Kindesalter entwickeln. Gelderziehung spielt somit eine sehr wichtige Rolle und nimmt Einfluss auf Wahrnehmung und Haltung gegenüber materiellen Werten. Die Zahlung von Taschengeld ist eine willkommene Möglichkeit, Kindern ein gutes Verständnis gegenüber Geld zu vermitteln und sie Schritt für Schritt an einen sorgfältigen Umgang heranzuführen.

 

Der kleine Geldsegen aus der Spardose

Kinder sparen Spardose
Der kleine Geldsegen aus der Spardose

Früh übt sich der Sparfuchs


Fest steht, um so früher Kinder einen positiven Umgang mit Geld erfahren, werden sie in der Zukunft davon profitieren. Den goldenen Weg gibt es sicher nicht und Empfehlungen über die Höhe des Taschengeldes dienen in erster Linie als Orientierungshilfe. Ohne weiteres darf man aber bereits einem 5-6 jährigem Kind wöchentlich ein bis zwei Euro zukommen lassen, sodass es sich Süßigkeiten oder ein Eis zu kaufen kann. Oder man wählt eine hübsche Sparbüchse, in welcher sich das Geld vermehrt. Die Entscheidung darüber liegt aber immer beim Kind und sollte nicht beeinflusst werden, denn nur so gelingt eigenständiges Handeln.


Taschengeld gewährt dem Kind immer ein Stück Autonomie, auch wenn die Summen eher einen symbolischen Charakter tragen.


Keramik Spardosen

Reizvoller Lerneffekt 


Die Bedürfnisse wachsen natürlich mit dem Alter und dementsprechend sollte das Taschengeld angepasst werden. Beginnende monatliche Zahlungen empfehlen sich mit dem Beherrschen der Grundrechenarten:


8- 9 Jahre: 2-5 Euro

10- 11 Jahre: 10-15 Euro

12-13 Jahre: 20-25 Euro

14-15 Jahre: 25-30 Euro

16-17 Jahre 30-45 Euro

Niemals sollten die Zahlungen dabei an Belohnung oder Strafe anknüpfen. Wenn Kinder sparen möchten, sind sie auf regelmäßige Zahlungen angewiesen und diese sollten gewährleistet sein. 

In erster Linie unterstützen Taschengeldzahlungen den erzieherischen Aspekt. Das Kind tritt in eine neue Selbstständigkeit und wird zu Entscheidungen ermächtigt. Es lernt beim Ausgeben ein Verhältnis zu Waren und Preisen herzustellen und genießt dabei eine finanzielle Freiheit.

 

Kontrollen oder Maßregelungen, wie es sein Geld auszugeben hat, sind fehl am Platz. Auch wenn die Anschaffungen noch so unsinnig erscheinen mögen, war es letztendlich die Entscheidung des Kindes über eine großartige Kleinigkeit.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Taschengeld sparen gemacht? Wie haben Sie Ihren Kindern das Sparen beigebracht oder haben Sie vielleicht einen eigenen großartigen Tipp für meine Leser?

 

Dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

 

Stefanie Ernst-Fleury

Keramik-Fleury

 


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Steffi Ernst Fleury von der Kreativwerkstatt-Fleury

Willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Stefanie Ernst-Fleury. Ich bin Mutter von 3 wundervollen Kindern und Inhaberin der Kreativwerkstatt-Fleury. Auf diesem Blog schreibe ich mit grosser Begeisterung über die Natur, den Garten und das Töpfern. Viel Spass beim Lesen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Katja (Mittwoch, 01 April 2015 11:09)

    Ich finde es auch sehr wichtig, dass Kinder so früh wie möglich lernen mit Geld umzugehen und auch zu sparen. Nur so besteht die Chance, dass sie überhaupt ein Gefühl für das Geld bekommen und später auch ein vernünftiger Umgang damit möglich ist.

  • #2

    .. (Dienstag, 23 Februar 2016 19:26)

    Das sind wirklich schöne Häuser