Ätherische Öle befreien die Atemwege

Ätherische Öle befreien die Atemwege
Ätherische Öle befreien die Atemwege

Kaum etwas erscheint wohltuender, als tief den köstlichen Duft einer Rose einzuatmen und dabei einem Lächeln nachzuspüren, das unweigerlich aufsteigt. Wer die wunderbare Duftwelt der ätherischen Öle einmal für sich entdeckt hat, wird begeistert sein, von dem hohen Potenzial an wohltuenden Eigenschaften. Denn es ist nicht der schöne Duft allein, der die ätherischen Öle so interessant macht. Es ist vor allem die Erfahrung mit ihrer außerordentlichen Heilkraft.


Sinnlich und heilsam zugleich

 

Solange wir atmen, riechen wir- und das bis zum letzten Atemzug. Unser Geruchssinn arbeitet rund um die Uhr und funktioniert sogar im Schlaf. Nur einige Tropfen echtes ätherisches Öl in eine Duftlampe gegeben und schon verbreitet sich ein wunderbarer Duft, der die Stimmung hebt, den Geist beflügelt und zugleich die Schnupfenbeschwerden bessert. Die ganzheitliche Wirkung der Öle ist bekannt und längst ist erwiesen, das seelisches Wohlbefinden das Immunsystem stärkt. So ist Lavendelöl nicht nur ein großer Helfer bei Verspannungen, Verbrennungen oder Verletzungen, sondern auch sehr wirksam bei Erkältungsbeschwerden und Kopfschmerzen.


Ähnlich verhält es sich mit den heilenden Düften von Eukalyptus, Zitrone, Thymian, Pfefferminze sowie Zeder- oder Nadelholzölen. Wobei in der Anwendung immer auf einen sorgfältigen Umgang geachtet werden muss, da diese Öle die aktiven Substanzen einer Pflanze in stark konzentrierter und hochwirksamer Form enthalten. Insbesondere gilt dies beim Auftragen auf die Haut oder bei der Behandlung von Kindern.


Das Inhalieren von Dämpfen ist eine ausgezeichnete Methode zur Behandlung von Erkältungen oder anderer Erkrankungen der Atemwege, die sich aber nicht für Asthmatiker eignet. So gibt man 6-12 Tropfen des entsprechenden Öls in eine Schale mit kochend heißem Wasser, legt sich ein Handtuch über den Kopf und atmet tief ein. Auf diese Weise lässt sich auch die Gesichtshaut reinigen.

Inhaltsstoffe und Konzentration bestimmen die Wirkung


Ätherische Öle lösen je nach Dosierung und Auswahl eine Reizwirkung aus, die in ihrer Stärke bedarfsgerecht gesteuert werden kann. Die Öle werden aufgrund ihrer lipophilen Eigenschaften über Haut und Schleimhäute besonders gut resorbiert und können so im gesamten Organismus ihre Wirkung entfalten. Das gelingt sowohl bei einer äußerlichen, als auch bei einer innerlichen Anwendung. Eine schnelle und intensive Wirkung erzielt man beim Riechen (Inhalation), wo die Wirkstoffe direkt über die Schleimhäute der Atemwegsorgane aufgenommen werden.


Ätherische Öle können sehr wirkungsvoll zur Bekämpfung von Problemen mit dem Atmungssystem eingesetzt werden. Hier entwickelt Eukalyptus als eines der nützlichsten Öle starke Dämpfe, die beim Inhalieren zähen Schleim in der Brust lösen und beim Abhusten helfen. Andere, sanftere Öle vertiefen die Atmung und lindern Hustenkrämpfe. 


Die „duftende“ Lösung zur Befreiung erkrankter Atemwege


Katarrh- Erkältung des Nasen-Rachenraumes mit starker Verschleimung

- Rosmarin typ verbenon  5,0 ml

- Eucalyptus globulus    2,0 ml

- Pfefferminze           3 Tropfen


Ausreichend für etwa 15 Anwendungen als Aerosol oder direkt von einem Tuch.


Oder:

Thymian typ linalo   9,0 ml

Kriechender Ysop    2,0 ml

Als Inhalation oder Einreibung. 


Schnupfen (Rhinitis):

- Eucalyptus radiata     5,0 ml

- Eucalyptus globulus  2,5 ml

- Ravensare                  2,5 ml


Über einen Diffusor empfiehlt sich die Inhalation sechsmal am Tag für fünf bis zehn Minuten. Wenn kein Diffusor verfügbar, genügt auch ein Tuch, auf welches etwa fünf Tropfen gegeben werden. Bei akuten Fällen inhaliert man mehrmals während einer Stunde.


Sinusitis, schmerzhafte Verstopfung der Nebenhöhlen:

- 4 Tropfen Teebaumöl

- 2 Tropfen Pfefferminzöl

- 4 Tropfen Zitronenöl


Die Konzentration ergibt sich aus einer Mischung mit 20 ml Traubenkernöl und wird zweimal täglich inhaliert.


Kehlkopfentzündung:

- 2 Tropfen Teebaumöl

- 2 Tropfen Eukalyptusöl

- 2 Tropfen Sandelholzöl

Zwei-bis dreimal täglich inhalieren.


Bei trockenem Husten: 2 Tropfen Sandelholzöl und vier Tropfen Atlas-Zederöl


Bei Halsentzündungen: 2 Tropfen Sandelholzöl



Empfehlung bei Asthma:

 

Durch die Aromatherapie kann die Verkrampfung der Atemwege, welche mit einem Gefühl von Enge in der Brust und beängstigender Atemnot einhergeht, gelöst werden. Der Duft von zwei Tropfen Atlas-Zedern und vier Tropfen Lavendelöl hilft beim Einschlafen. Lavendel gilt als eines der besten Öle gegen Asthma, da es entspannend, krampflösend und emotional beruhigend wirkt. Auch die Kombination Atlas-Zeder und Weihrauch verlangsamt die Atmung und gibt ein Gefühl von Frieden, durch die holzigen, beruhigenden Öle.


Noch ein wichtiger Rat zum Schluss. Sollte sich keine Besserung einstellen oder die Beschwerden ernst zunehmende Formen annehmen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.  

 

Stefanie Ernst-Fleury

Keramik-Fleury


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Steffi Ernst Fleury von der Kreativwerkstatt-Fleury

Willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Stefanie Ernst-Fleury. Ich bin Mutter von 3 wundervollen Kindern und Inhaberin der Kreativwerkstatt-Fleury. Auf diesem Blog schreibe ich mit grosser Begeisterung über die Natur, den Garten und das Töpfern. Viel Spass beim Lesen.

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